Neuigkeiten im Offenen Kunst und Kulturhaus

Von Reykjavík nach Vöcklabruck: Oktopus erleuchtet die OKH Fassade

Das OKH zeigt ab sofort eine großformatige Lichtprojektion des Vöcklabrucker Künstlers Heinz Kasper. Das spektakuläre Werk ist Teil seiner Serie „Luminous Origins“ und feierte erst Anfang des Jahres beim renommierten Lichtfestival in Reykjavík (Island) Premiere. Jetzt ist sie in Vöcklabruck öffentlich zu sehen.

Ein leuchtendes Fabelwesen

Die Projektion zeigt eine faszinierende Mischung aus Oktopus und Anemone, die Kasper selbst als „Wolpertinger“ bezeichnet. Inspiriert von den biologischen Bildwelten Ernst Haeckels, lässt das Licht die organischen Strukturen fast schwerelos wirken. „Die Arbeit ist ein stiller Dialog über Wandel, Natur und Transformation. Sie passt für mich sehr gut zum OKH, weil auch dieses Haus aus vielen unterschiedlichen Teilen besteht, die gemeinsam etwas Neues entstehen lassen. Verschiedene Menschen treffen hier aufeinander und bilden ein lebendiges Ganzes – ähnlich wie die Projektion selbst", so der Lichtkünstler.

Heinz Kasper arbeitet weltweit als gefragter Lichtmaler und -dramaturg – von Berlin und Sydney bis Jerusalem. Die kunstvolle Eisenkonstruktion für den Projektor gestaltete der Regauer Thomas Föttinger. Die Projektion ist täglich in den Abendstunden bis zum Open Air Wochenende Ende Juli zu sehen: Ein Lichtsensor schaltet sie um 21:15 ein und vor Mitternacht wieder automatisch aus.