Konzert im alten Krankenhaus
OKH Open Air Konzert 2026
25.07.26
Einlass: 18:00 Uhr
Das OKH präsentiert im Rahmen des OKH Open Air 2026 ein besonderes Doppelkonzert: Die Songwriterin Filiah trifft auf Rapperin Fiva MC – zwei Künstlerinnen, die mit Sprache und Gefühl gleichermaßen umgehen können, jede auf ihre eigene Weise. Was sie verbindet: Ehrlichkeit, Selbstreflexion und ein Gespür für den richtigen Ton zur richtigen Zeit.
Zwei Stimmen, zwei Temperamente, eine Einladung zum Zuhören: Zwischen introspektivem Indie-Folk und reflektiertem Hip-Hop eröffnet dieser Doppelabend im OKH einen Raum für Kunst, die nah am Menschen bleibt – kompromisslos ehrlich, aber nie unversöhnlich.
Fiva
Rap
Fiva MC zählt seit den späten 1990er-Jahren zu den markanten Vertreter:innen des deutschsprachigen Conscious Rap. Erste Veröffentlichungen entstanden in der Münchner Hip-Hop-Szene, wo sie gemeinsam mit DJ Radrum als Duo Fiva & Radrum aktiv war. Seit Beginn der 2000er verfolgt sie eine kontinuierliche Solokarriere, die von Rap, Spoken Word und literarischen Formaten geprägt ist.
Neben ihren musikalischen Arbeiten ist sie in verschiedenen Medienbereichen präsent. Engagements im Literatur- und Kulturbereich, darunter die Moderation des BR-Literaturformats Breitengrad, erweitern ihr Profil über die Musik hinaus. Diese Vielseitigkeit prägt auch ihre Live-Auftritte, die stark textorientiert sind und eine klare Verbindung zwischen Musik, Sprache und erzählerischem Ausdruck herstellen.
FILIAH
Indie
Mit ihrer aktuellen Single „Atlas“ findet Filiah zurück zu jener Leichtigkeit, die sie nach ihrem selbst veröffentlichten Debüt For Someone beinahe verloren hatte. Der Song entstand nach einer kreativen Pause und verarbeitet Selbstzweifel, Überforderung und den Wunsch, wieder authentisch zu schaffen. Entstanden im Kreis des Wiener Kollektivs welovemelodies und mit Unterstützung des Labels Ink Music, klingt „Atlas“ nach Aufbruch – getragen von klarer Stimme, schwebenden Folk-Melodien und einem Hauch Pop, der glitzert, ohne zu glänzen.
Filiah wuchs im niederösterreichischen Hinterland auf, wo sie früh von der Plattensammlung ihrer Mutter geprägt wurde: Fleetwood Mac, Diana Krall, Buena Vista Social Club, David Bowie. Heute klingt sie zwischen Lizzy McAlpine, Maggie Rogers und Orla Gartland – introspektiv, warm und unmittelbar. Ihre Songs schaffen das Kunststück, zugleich verletzlich und stark zu wirken, als würde man in einem fremden Tagebuch lesen, das sich erstaunlich vertraut anfühlt.
Die Rückkehr auf die Bühne nach fast zwei Jahren Pause ist folgerichtig: Filiah will nicht länger nur funktionieren, sondern wieder teilen.
Veranstalter:
Konzertgruppe

